Schluss mit lustig!

Juli 28, 2008

Halli Hallo

Ja jetzt ist Schluss mit lustig! Jetzt beginnt der Ernst des Lebens! Das letzte Urlaubsteil ist gewaschen, gebügelt und liegt wieder brav im Schrank. Aus diesem Grund beende ich meine kleinen Urlaubsgeschichten und komme wieder zum eigentlichen Sinn dieses Bloges zurück, dem Umzug  vom Saarland nach Baden-Württemberg.

Diese Woche ist es soweit! Am Donnerstag werde ich nach 38 Jahren Hausbesitzerin!!! Also, eher Halbhausbesitzerin mein GG bekommt die andere Hälfte des Hauses. Hm… ich stelle mir gerade vor welche Hälfte des Hauses mir gehört, wenn ich es einfach in der Mitte durchschneiden würde. Die Seite mit der Küche, Esszimmer, ein halbes Wohnzimmer und zwei Kinderzimmer? Oder doch lieber die andere Hälfte mit Abstellraum, Treppe, halbes Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer? Egal! Ich will die Hälfte mit dem Computer und dem Telefonanschluß!!!!

Ich habe unser Haus zum letzten Mal im April gesehen und da war es noch bewohnt. Am Donnerstag werde ich wohl gut durchschnaufen müssen, wenn ich das Haus noch einmal betrete und es total ausgeräumt vorfinde. Mannoman, bin ich gespannt! …..Ich glaube ich trinke heute abend mal ein Bier!

Was bestimmt wieder eine Geschichte wert sein wird ist auch schon vorprogrammiert. Am Donnerstag nach der Hausübergabe, keine Ahnung was man da macht, wird der Malermeister kommen, besser gesagt Malermeisterin. Wir werden an dem Nachmittag die Farben aussuchen für jedes Zimmer! Hm…. lass mich mal rechnen. …….boa ich glaube an die 15 Zimmer, mit Flur und so…das wird lustig, denn wir haben keinen blassen Schimmer…!!

Da werden wir mal sehen wer von uns nun Farbenblind ist


Ein Tag am Strand Teil 2 – Wasserspott statt Wassersport!!

Juli 22, 2008

Halli Hallo

Habt ihr gewusst, dass 90 % aller Frauen nicht gerne Wasserbanane fahren? Die Gründe sind ganz einfach: Erstens haben sie Angst nicht galant genug auf die Wasserbanane am Strand aufzusteigen und zweitens, falls sie mal im Meer runtergeworfen werden erst recht nicht mehr drauf kommen. Ich gehöre zu diesen 90%!

Ich  h a s s e  Wasserbananefahren! Aber was blieb mir übrig, da meine Kinder noch nicht alleine mitfahren durften. Ihr müsst wissen, dass das bei uns im Urlaub inklusive war. Man konnte Bananefahren bis zum erbrechen.

Es war wieder so ein berühmter Tag, als ich mich mal wieder breit schlagen ließ um mit der ganzen Familie Wasserbanane zu fahren. Ich wartete bis das Gerät nahe genug am Strand war, um ohne  Anstrengungen aufzusteigen. Geklappt! Ich saß in der Mitte, alles passte und wir gaben dem Motorbootfahrer ein Zeichen zum losfahren. Super! „So schlecht ist das gar nicht, wenn man mal drauf saß.“ dachte ich mir. Dann machte der Bootfahrer halt und gab Zeichen, dass ich aus irgendwelchen Gründen den Platz ganz hinten einnehmen und mein Sohn in die Mitte sollte. Mitten auf dem Meer mussten wir umsteigen. Das war bestimmt schon ein Foto wert. 

Danach ging es zackig weiter, mit mir als Letzte. Normalerweise ging die Fahrt etwas hinaus aufs Meer und danach kommt eine kleine Wendung und dann geht es zurück an den Strand. Heute war nur die Wendung etwas geschwinder und schwups hatte ich keinen Halt mehr, konnte weder mich festhalten, geschweige noch was rufen. Platsch! Ich tauchte ab in die Tiefen des tunesischen Meeres. ….und? …und keiner merkte es. Ich hing wie ein Schwimmer an der Angel im Meer mit meiner Schwimmweste und keiner vermisste mich auf der von mir wegraßenden Wasserbanane.  Die hatten es echt nicht gemerkt! Oder vielleicht doch?

Ich sah mich schon als Haifutter oder von alten tunesischen Fischern aufgegriffen und ins Harem gesteckt….! Irgendwann scheint ihnen doch aufgefallen zu sein, dass das vorher kreischende und johlende Wesen plötzlich verstummt oder gar nicht mehr an Bord war. Schließlich drehte das Motorboot und sammelte mich ein. Diese Aktion war dann noch die Krönung des Ganzen. Da ich vorher zur Massage war und am ganzen Körper mit Babyöl eingeölt war, hievten die Männer mich wieder auf die Banane, leider verkehrt herum! Dies war mir aber so was von egal, Hauptsache wieder zurück am Strand.

Ich hänge nun bestimmt als „dümmste Touristin“ an der Pinnwand der Wassersportstation und bin wöchentlich bei „Ups“ die Pannenshow zu sehen.

 Natürlich kein Bild von mir!!!


Ein Tag am Strand Teil 1

Juli 19, 2008

Halli hallo,

Wir hatten das Glück uns täglich aussuchen zu können, wo wir unseren Tag verbringen wollten. Im  des Club gab es vier verschiedene Pools und dazu noch einen schönen Sandstrand. Die Ramazottines entschieden sich für diesen Tag ihr Lager am Strand aufzubauen.

Unser Strandequipment sah bei uns folgendemaßen aus: 4 Strandtücher, 2 Bücher, 2 Eimer, 2 Sandschaufeln, 2 1Liter Joghurteimer, anfangs 30 Plastiksoldaten, 1 Taucherbrille und Sonnencreme….also nichts besonderes, was mich bei uns eigentlich wundert!

So ein Stranddomizil einzurichten ist ganz schön anstrengend und macht durstig. Mein GG und ich suchten danach direkt die Strandbar auf,  bestellten uns zwei Bier, danach ließen wir uns gemütlich auf den Korbstühlen bei der Bar nieder. Wir schauten auf das Meer, dabei genossen wir das Treiben am Strand. Die Kinder blieben bei den Liegen und waren dabei, ein großes Loch zu buddeln.

Wir bestellten uns gerade das zweite Bierchen, da kam auch schon der Älteste Sohn und machte es sich neben uns mit einer Cola gemütlich. Normalerweise können wir davon ausgehen, wenn Nummer Eins der Kinder eintrudelt, dauert es nicht lange bis Nummer Zwei eintrifft. Aber heute irgendwie nicht.

Nach weiteren zwei Bierchen fragte ich doch einmal beim Großen nach, was wohl mit dem Kleinen wäre. Die Antwort kam prompt: „Oh Sch…, ich wollte ihm eigentlich etwas zu trinken bringen….“ Erst jetzt bemerkten wir, dass die Strandaufsicht  mit einem großem Schild mit dem Namen unseren jüngsten Sprosses rumlief und seine Eltern suchte. „Der Junge Mann wäre bis zum Kopf am Strand eingebuddelt und würde jetzt gern mal sein Getränk haben wollen und mittlerweile bestimmt auch sein Mittagessen.“ wurde uns von der Strandaufsicht mitgeteilt. Wir besorgten ihm nun seine Cola und sein Lieblingsessen : Pommes Frites mit Pizza und gingen zu unseren Liegen zurück. Geduldig wartete er in seiner „Sandbox“. Wir fütterten ihn und gaben ihm zu trinken. Jetzt war er wieder richtig glücklich, unser Schatz! Danach ließen wir uns auf unseren Strandliegen zur Siesta nieder.

Ausgebuddelt haben wir ihn natürlich auch noch…..aber erst am Abend, als wir unser Lager wieder aufgaben .


Was kostet deine Frau?

Juli 18, 2008

Halli hallo,

wer schon einmal in Tunesien in Urlaub war, weiß das dort immer gehandelt wird. Sei es auf dem Bazar oder im Maurischen Kaffee. Und man weiß auch, dass die tunesischen Männer gerne blonde Frauen sehen! Da hatte ich wiederum Glück, da Ramazottine eine kleine Frau  mit einer wirren dunklen Haarpracht ist. Das hatten die Tunesier zu Hause auch, die brauchten nicht noch so eine. Dachte ich jedenfalls!

Mich hatte wohl Jhamel von der Wassersportstation des Hotels ins Auge gefasst. Anscheinend wollte er sein „Taschengeld“ etwas aufbessern. Aber es liefen doch sooo viele Blonde rum! Keine Ahnung, aber er fragte jedes mal meinen GG: „Hey, was kostet deine Frau?“, dieser lachte und verstand die Frage nicht so recht. “ Isch gebe dir 100 Kamäle, und isch griege deine Frau!“ „Das darf doch nicht wahr sein“ mischte ich mich in das Gespräch ein “ 100 Kamele sind viel zu wenig“. „Na gut“, entgegnete mir Jhamel, dessen Name ich bis jetzt noch gar nicht kannte. „500 Kamäle“. Beleidigt zog ich ab. 500 Kamele für mich! bah! viel zu billig. Mein GG blieb noch einige Zeit bedropst am Strand stehen und überlegte anscheinend, was er mit 500 Kamelen und ohne Frau anstellen soll.

Am nächsten Tag gingen die Verhandlungen munter weiter. Jhamel gab ein weiteres Angebot ab: 500 Kamäle und einen Esel! Ich feilschte und handelte munter weiter. Am Ende des Tages waren wir bei 500 Kamelen einen weißen Esel und einer Ziege. Man muß sich das überlegen: ICH feilschte um MICH! und mein GG überlegte immer noch, was er mit dem Viehzeugs anstellen soll und meine Kinder? Die übernahmen jetzt das Handeln und schlugen noch eine Playstation und einen großen Fernseher und ein Nintendo raus! (Natürlich heimlich!) Toll! und ich sah mich schon segelbootschrubbend und wasserbananenpolierend am tunesischen Strand dahintrocknen um abends im Harem zu den 12 anderen Touristinnen gesperrt zu werden!

Abends beobachtete ich meinen Mann, wie er sich mit dem Chef des Maurischen Kaffees über die örtlichen Preise für Kamele erkundigte und wo man sie am Besten verkaufen könne. Um den Esel und die Ziege könne sich ja seine Mutter kümmern, hörte ich ihn noch auf französisch sagen. Meine beiden Buben fand ich im Internetkaffee und erwischte sie dabei, als sie die neuesten Playstationspiele bei Amazon bestellten. Und das sollte mein Urlaub sein! Gott sei dank erfuhr ich, dass es in Tunesien im Moment eine Kamelknappheit und es überhaupt keine weißen Esle gab. Jhamel konnte gar keine 500 Kamäle zusammentreiben.

 Also konnte ich mich wieder beruhigt meiner liebsten Beschäftigung, dem Dauerliegeliegen, zuwenden und den Urlaub genießen.


Die Animationslüge

Juli 16, 2008

Halli hallo,

wie ihr alle wisst, ist ja die ramazottinische Familie eher etwas behäbig, wie ein schwerer Teig ( sorry Martin, mir hat das soooo gut gefallen, ich mußte es hier mit einbringen ;-) . Im Urlaub waren wir bis jetzt auch nicht anders, warum auch?  Trotzdem schauten mein GG und ich  immer neidisch auf die anderen Eltern, deren Kinder stunden-, wenn nicht tagelang in der Kinderanimation verschwunden waren. Unsere Knirpse sahen es eher als Strafe an, in einen sogenannten MUNGOCLUB zu gehen. Na ja, wir ergaben uns fast elf Jahre unserem Schicksal, aber dieses Jahr sollte es anders werden!

Als Eltern sollte man ja Vorbild sein! (stand einmal in einem Erziehungsberater). Wir fassten den Plan, unseren Kindern vollaktive Eltern vorzuspielen, denen es übermäßige Freude bereitet im Urlaub bei Sonnenaufgang am Strand barfuß zu joggen, danach eine Runde im noch frischen Meerwasser zu schwimmen um danach fit zu sein für eine Probestunde Tennis! (solche Leute gibt es tatsächlich!! ungelogen).

Nach dem Tennis waren wir bereit für ein vollwertiges Frühstück mit ballaststoffreichem Müsli, daß man selbst ernten, dreschen und durch die Mühle drehen konnte. Anstatt Kaffee tranken wir Molkedrinks mit frischausgepressten Karotten. Jetzt endlich durften wir in die Badesachen springen und uns an dem kleinen, netten und immer gern gespielten Spiel „Poolliegesuchen“ beteiligen. Da wir aber in dieser Sache noch Anfänger waren, hatten wir immer nur die Liegen in der letzten Reihe ergattern können.

Unsere Kinder, so hofften wir, werden sich ein Beispiel an uns nehmen und sich auch etwas „animieren“ lassen. Jedenfalls ging es nach der Mittagspause mit Poolspiele und Wassergymnastik weiter. Nachmittags machten wir nun den Strand unsicher mit Wasserski, Kanu- und Wasserbananafahren. Vor dem Abendessen gingen wir schnell noch zu Aerobic und Steppen für Anfänger. Unsere Kinder schauten uns mit großen Augen an und erkannten ihre eigene Eltern nicht wieder! Uns machten diese Aktivitäten überhaupt keinen Spaß. Am anstrengensten war das Vorspielen der Wir lauerten  nur darauf, dass sich unsere Kiddies  endlich im MUNGOCLUB anmeldeten. Aber nichts in dieser Richtung geschah, im Gegenteil, immer wenn die „Animierdamen“ kamen, um die Kinder zu „einzufangen“, hatten diese sie schon erspäht und sich hinter den Palmen versteckt!

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir hielten diese Scharade nicht lange durch, da wir ständig in der Show einschliefen. Wir kapitulierten! Also, bekannten wir uns wieder als „Faulisten“ und begannen endlich unseren wohlverdienten Faulenzerurlaub!

……bis mein Mann anfing Katamaran zu segeln, aber das erzählie ich ein anderesmal!


Umzugsübung

Juli 14, 2008

Halli Hallo

Eigentlich wollte ich ja euch aus dem Urlaub „live“ berichten. Leider ging das nicht so weil

1.) die PC im Hotel ständig von den jungen Leuten und anderen Hausfrauen belagert waren

2.) ich zwar meinen Blog lesen, aber nicht bearbeiten konnte

3.) ich gar keine Zeit hatte, weil ich ja mich für das Dauerliegenliegen angemeldet hatte

Wer kennt das nicht. Die ganze Familie kommt nachts um halb zwei im Hotel an, wohlbemerkt bei immernoch 28 Grad und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 120 Prozent! Nach dem ersten AHHH und OHHH und ausfüllen der Hotelpapiere bekommt man die Zimmerschlüssel, danach geht man aufs Zimmer…..

Nicht so bei Ramazottines, weil wir das Hotel bereits kannten, stürmten wir gleich an die „Wunderbar“ denn die hat 24h offen und bestellten uns gleich 4 frischgezapfte Bier, die Kinder bekamen Cola, danach rannten wir noch schnell am „Mitternachstsnackbuffet“ vorbei, schauten uns noch den Abspann des „OpenAir Films“ an.  Leider war die heutige „ShowTime“ schon gelaufen, aber die Disco hatte noch offen…. Erst dann schlichen wir zur Rezeption, füllten unsere Papiere aus und ließen uns unser neues Zuhause für zwei Wochen zeigen. Müde und erledigt von der langen Reise, vielen wir alle vier in einen mumienähnlichen Tiefschlaf.

Am nächsten Morgen schoben wir unsere Schlafzimmervorhänge auf und wurden von einer schönen, scheinenden Sonne geweckt und schauten auf das vorunsauftuende, hellblaue Meer. Meer! Meer! Ich sagte Meer! nicht Aktivity Pool!!!! Wir hatten Meerblick gebucht und nicht AktivityPoolBlick! mit entsprechender Geräuschkulisse. Animateure (wirklich nettaussehende, dazu später mehr) die in einem freundlich, bestimmten Ton immer Waaaaaaaaaaaserboall, Waaaaaaasergymnastik, Poooooooolspiele etc. auf deutsch, englisch, französich und anscheindend russisch trällerten.

Wir standen vor unserer ersten wirklichen Entscheidung dieses Urlaubes. Bleiben oder Umziehen! In unserem gesamten Urlaubsleben hatten wir sowas noch nie gemacht. Ein Zimmer für nicht schön zu erklären und uns allen Mut zusammenzunehmen um an die Rezeption zu gehen um sich zu Beschweren! Oh Gott!! Wie macht man den sowas? Wir dachten uns: „Andere (hallo liebe Schwägerin ;-) ) machen das ständig! Und außerdem könnten wir schon einmal das „Umziehen“ üben.“

Wie gut das ich die Entzugskisten dabei hatte!!!

Also, wir bekamen unser Zimmer mit Meerblick, das auch etwas größer war, als das Andere. Ich packte alles wieder in meine kleinen Kisten und schleppte sie über die Feuertreppe quer über die Gänge in das neue Zimmer. Währenddessen hatte mein GG schon das Zimmer komplett renoviert! Einziger Nachteil an der Sache war, dass die Hotelleitung mich bei dieser Aktion als Zimmermädchen vertauschte und mir einen Putzwagen und eine Zimmermädchengarderobe verpassten. Meinen Mann traf ich mit Strohhut und grünem Overall mit dem Aufdruck „Greenkeeper“ und einem Rasenmäher im Hotelpark wieder. Und die Kinder? Die Kinder saßen vergnügt an der Poolbar und ließen sich eine Cola nach der Anderen bringen.


Jeder Urlaub hat ein Ende :-(

Juli 13, 2008

Halli, hallo

i`m back!!!

Mit einem Koffer neuer Ideen, die sich mal nicht oder fast nicht ums umziehen drehen, da ich im Moment dieses Thema TOTAL verdrängt habe. Jetzt gibt es erstmal lustige Geschichten passend zu Urlaub und Ferien…..

Zum Beispiel die Animationslüge, das spezielle Liegenreservierungssystem …. also ich bin auch mal wieder gepannt, was dabei wieder herauskommt….

bis dann