Die vergessene Martinsgans

Oktober 21, 2009

Halli Hallo

Was macht man, wenn nicht einschlafen kann? Genau! Man sinniert über eine vergessene Martinsgans.

Zur Vorgeschichte:

Als Ramazottine noch Kind war, gab es in ihrem Heimatdorf immer am 10. November den berühmten Laternenumzug mit St. Martin auf dem Pferd, ein riesiges Feuer und danach noch eine Cola mit Hefebrezel in der Festhalle. Jedes Jahr gab es auch eine Verlosung der Martinsgänse. In den 70 Jahren tatsächlich noch lebende Exemplare und später dann Tiefkühlgänse. Ich denke vom Transport her, war das auch besser! Weil die lebende Gans nicht in die Tüte passte. In den 70 er gab Ramazottine ihr spärliches Taschengeld für Lose aus und gewann nie eine Gans auch in den 80 er und 90 er sollte es so sein. Sie probierte es Jahr für Jahr. Es gewannen immer die Leute vom Roten Kreuz und der Feuerwehr das Federvieh (das jetzt keine Federn mehr hatte, da es ja tiefgekühlt war). Komischerweise hat sich das bis jetzt nicht geändert, es gewannen irgendwie immer die Gleichen. Seit 2000 gab es nun wieder eine Änderung erster Preis war jetzt Bargeld in Höhe von 50 Euro und danach kamen die Gänse. Spulen wir mal vor an den 10.11.2006. Ramazottine sitzt wie jedes Jahr in der Festhalle und hat zum ersten Mal keine Lose gekauft, weil sie beschlossen hat, dass sie keine Gans mehr mag!! Gründe gab es genug: nimmt nur Platz weg in der Gefriertruhe oder beim Braten versifft sie den Backofen…..

Nur sie hat die Rechnung jetzt ohne ihre Kinder gemacht (haha) die hatten nämlich von ihren Paten Losgeld bekommen. Stolz präsentierten sie ihre Glücksnummern. Und es kam so wie es kommen musste: sie gewannen eine Martinsgans! toll! *freu* *grummel* Und so kam es, dass Ramazottines eine Tiefkühlgans nun ihr Eigen nennen durften. Sie durfte auch gleich in die Tiefkühltruhe. Sie hat es dort auch wirklich bequem, zwischen Eiskonfekt und Tiefkühlshrimps. Ein Jahr verging und die Gans hatte sich ganz unten in der linken Ecke versteckt. Voriges Jahr stand nun der Umzug nach Baden Württemberg an. Mittlerweile hatte die Tiekügans schon einen Namen: Agathe Frost, wir nennen sie aber immer nur Agathe!. Und ihr wisst, was mit Dingen passiert, die einen Namen haben….sie ziehen einfach mit um! So ist nun Agathe wahrscheinlich von Polen ins Saarland und vom Saarland nach Baden Württemberg gezogen. Agathe hat jetzt besondere Aufgaben zugewiesen bekommen. Im Sommer ist sie praktisch für Getränke kühl zu halten (bevor sie auftaut, nimmt man sie aus der Kühlbox raus und gibt sie wieder in die Truhe) An Helloween kommt eine Kerze …….und  am Martinstag wird sie herausgenommen, hübsch und gemacht. Danach ziehen wir mit unseren selbstgebastelten Laternen um den Tisch herum ,worauf Agathe aufbebahrt ist, und singen Lieder. Ach unsere Agathe, bin doch froh, dass ich Dich gewonnen habe.! ;-)

Rechnerisch würde ich sagen, hätte ich von dem „verlosten“ Taschengeld mindestens einen ganzen Gänsestall bekommen….

Und wenn wir in Urlaub fahre, bekommt Agathe Besuch von Heinrich & Henriette ,den Tiefkühlhähnchen. Und was da abgeht, wollt ihr nicht wissen!!!

agathe Das ist Agathe


Warum ich twittere oder die Twittertherapie

September 13, 2009

Halli hallo

Nun wohne ich nun schon ein Jahr lang nicht mehr im Saarland. Irgendwie verflog das vergangenge Jahr letztendlich doch. 

Aber jetzt zu Twitter.

 Seit einiger Zeit bin ich vom Twittervirus befallen – tja – bin wohl für solche Sachen sehr leicht ansteckbar. Viele Leute aus meinem früheren Umfeld kennen Twitter gar nicht, oder es kommt der typische Satz: „Ich will doch gar nicht wissen, dass eine mir fremde Person gerade Kaffee kocht und Zeitung liest.“  Und genau so eine Person bin ICH! Und ich finde es gut so :-) und warum? ganz einfach. Ich mache nämlich gerade die Twittertherapie!!

Früher im meinem saarländischen Kleinortleben machte ich morgens das Fenster auf und konnte schon mein erstes „Hallo“ und “ Gudde Morje“ los werden (natürlich mit einem kleinen Schwätzje verbunden). Hier? meine Nachbarinnen, beide wirklich sehr nett , sehe ich recht wenig (sie mich aber auch).Früher, wenn ich durch unser Ort gelaufen bin, kannte ich fast jeden hinter und vor den Geschäftstheken und in den vorbeifahrenden Autos.  Hier?  – nicht wirklich. Mittwochs ging es immer mit der Schwägerin zu meiner Mama zum Mittagessen. (Meistens sind wir dann doch bis zum Kaffee geblieben) . Hier? … Kurzum, mein soziales Umfeld und meine Kontakte waren aufgrund des Umzugs von einem auf den anderen Tag – weg! Folgedessen waren auch meine Anzahl ausgesprochener Buchstaben pro Tag auf ein Minimum dezimiert. Und wer MICH kennt….:-)  , deswegen habe ich mit der Twittertherapie begonnen.

Morgens bekommt die Welt ein guten Morgen getwittert, und mir ist es egal , ob es einer, hundert oder keiner liest. Genauso bekommt das Twitterversum erzählt, was ich gerade tue, denke, was mich ärgert, freut oder beschäftigt. Ich sende Fragen an meine Verfolger und bekomme nette Tweets zurück. Im Gegenzug verfolge ich Twitterer, die ich mir aussuche und interessant finde. Twitter ist für mich eine Art virtuelle Plaudereiersatz.

Der nächste Einwand wäre wohl,  dass ich dadurch  hier noch mehr vereinsamen würde, aber hier kann ich dagegen halten. Ich war schon in Stuttgart auf dem GirlsGeekDinner und gehe demnächst auf ein Onliner Treffen nach Pforzheim. Eine Twitterin aus dem Dorf nimmt mich sogar mit. Twitter hilft mir meine aufgestaute Buchstabenflut loszuwerden und ich lerne tatsächlich Einwohner dieses Bundeslandes kennen.

Nebenwirkungen der Twittertherapie sind mir zur Zeit nicht bekannt und ich frage ständig meinen Arzt und Apotheker :-)

2679daf1a87dfdecWer mir folgen will: www.twitter.com/yohtine


Typisch Ramazottine – Kauf nie fremden Männern Eis

September 2, 2009

Hallo ihr Lieben,

ich mache zur Zeit Heimaturlaub. Das heißt ich wohne zur Zeit für eine Woche bei meinen Eltern, inclusive Kinder. Das ist erstmal wieder ganz was Neues zu Hause zu wohnen….aber man gewöhnt sich daran. Aber das wollte ich gar nicht erzählen, sondern…

Heute war ich in unserer Mittelstadt St. Ingbert vorher Dreh und Angelpunkt meines kulturellen Lebens. Aber heute war ich echt enttäuscht. Dort wo vor einem Jahr moch der Sinn/Levers war ist nix mehr drin, Woolworth sieht irgendwie auch nach Lagerverkauf aus und im ehemaligen Porzelanhändler ist jetzt ein Teppichlager drin. Meine Shoppingtour war also nach einer halben Stunde schon erledigt.

 Na man könnte ja noch in den Handyladen gehen, vielleicht könnte der junge Mann, der mir vor zwei Wochen so nett aus der Patsche geholfen hatte wieder helfen…(Problem erklär ich jetzt nicht)…also er konnte mir helfen (nach einiger Zeit). Danach ging ich mir zwei Bällchen Eis kaufen und dem jungen Mann gleich mit. Also ich wieder zurück in den Handyladen und rief :“ Hallooooo, essen Sie Eiiiiiiis?“ und dann kam aus dem Lager : “ Neeeeeeeeeeeeeeeeein!!“ ich: “ jetzt habe ich Ihnen aber drei Bällchen Eis gekauuuuuuft!“ Vielleicht hat seine Mama zu ihm gesagt, dass er kein Eis von fremden Frauen essen solle! Auf jeden Fall nahm er es nicht an…ich mit zwei Tüten Eis in der Stadt. Soll ich das Eis fremden Leute anbieten mit den Worten:“ Entschuldigung? möchten sie ein Eis, der nette Handyverkäufer will mein Eis nicht?!“ Kindern konnte ich es auch nicht anbieten…also aß ich heute soviel Eis ,wie ich in einer Woche nicht esse! grummel…aber mein Handy funktioniert wieder.


Der Schaltereffekt

Juli 25, 2009

Halli Hallo,

vor einigen Jahren (ich glaube 2004 oder 05) war Ramazottine ein richtiges kleines Brummerchen mit nicht geschätzten, gewogenen 85 Kilogramm bei einer Größe von gemessenen 158 cm. Hmmm yep mein Bodymassindex na ja…! Aber, und das war das Wichtigste, ich fühlte mich in meinem Body nicht unwohl! Ein bisschen pummelig, dickbackig aber nicht unwohl. Nur beim Kleiderkauf war es nicht ganz so lustig. Bei meinem Endkampfgewicht kam ich dann schon mal ins schwanken bei Kleidergröße 44 oder war es 46?. Der gewisse Schalter wurde bei einer Begebenheit umgelegt.

Ich ging mit meinem Sohn zusammen baden,  als ich das Wasser abgelassen hatte war die Hälfte des Wassers noch hinter meinem rückwärtigen Teil aufgestaut. „Mama, ich glaube du bist ein bisschen Speckig!“ sagte mein Sohn zu mir. Zack! der Schalter war rumgelegt. Ich nahm innerhalb zwei Jahre 23 Kilo ab. Das sind zwei Persilpakete a zehn kilo und drei Päckchen Mehl!!

Also warum schreibe ich das alles?

Weil mein  GG müsste eigentlich auch mal ….

alle dezente Hinweise (siehe Rosenkrieg) scheinen Männer nicht zu verstehen oder sie ignorien es. Also ich wieder schweres Geschütz aufgefahren und klar gesagt: “ GG du musst abnehmen!“ Antwort: “ Ja“  „Man braucht nur ein „Schaltererebnis“ und schon gehts.“ erklärte ich ihm. Er hätte sein „Schaltererlebnis“ beim Schuhekaufen gehabt, bekam ich mit einem leichten lächeln erzählt. Als er die von ihm erwünschten Schnürschuhe zubinden wollte. Ich lachte frech und sagte: “ Hast du dir etwas Schuhe mit Klettverschluß gekauft?“ ein langezogenes „Nein“ bekam ich grinsend zur antwort. „Ich nahm die „Schluppschuh“ (ich denke auf Hochdeutsch nennt man sie Slipper), da brauch ich mich gar nicht zu bücken!“

Er hat mir nun versprochen nach dem Urlaub abnehmen zu wollen, weil vor dem Urlaub und währendessen macht es wirklich keinen Spaß!

So und nun das Bonbon für meine Leser

 vorher:S4100019

 

nacher:

c.bauer


Das Haarentfernungsdrama

Juli 21, 2009

Hallo halli,

dieser Blogeintrag ist für Frauen gedacht. Männer dürfen ihn nur lesen, wenn sie von Frauen eingeladen werden (neuester Trend).

Also liebes weibliche Volk: Schon einmal die ganzen Stunden und Geld zusammen gezählt die wir für die Entfernung von überschüssigen, nichtzugebrauchende Haare verwenden? Nein? Aber ich! und ich finde, dass ist mal einen Blogeintrag wert.

Wer Ramazottine kennt, weiß auch, dass sie bei der Haarverteilung vom lieben Gott, zweimal hier gerufen hat. Ich weiß auch, dass es welche gibt die dreimal hier gerufen haben. Ich will ja nicht meckern….. Aber die Dinger nerven nun mal an Stellen, wo sie nicht hingehören z.B. in der Nase (eher ein Männerproblem) oder an den Ohren (auch Männerproblem). Also meine Problemstellen sind: Beine, Achseln, Oberlippe und die berühmt, berüchtigte Bikinizone. Die Haare auf dem Kopf bekommt Frau ja dank eines Friseurs eigentlich mehr oder weniger gut in den Griff.

Ich muß jetzt an dieser Stelle gestehen, dass ich im Winter dem „Vogelspinnenlook“ an den Beinen zeitweise verfalle (sieht ja eh keiner). Aber  im Sommer, geht es ja nicht.

Deshalb habe ich im Frühjahr mit der „permanenten Haarentfernung“ an den Achseln und der berühmt, berüchtigten Zone begonnen. Fazit, es funktioniert, dauert über ein Jahr und ist schweinteteuer und tut weh. Die Oberlippe wird mit Heisswachs bearbeitet; effektiv, günstig , tut weh. Seit neuestem bin ich stolze Besitzerin eines Epiliergerätes, das auch unter Wasser funktioniert, teuer, effektiv und es tut weh. Weiterin habe ich Epilierscheuerscheiben, eine Art Schmirgelpapier, tut nicht weh, bringt aber auch nichts außer einen guten Peelingeffekt. Natürlich habe ich auch stinknormale Einmalrasierer mit Doppelklinge und Gleitstreifen (wofür man die braucht, weiß ich nicht) günstig, Effekt hält nich lange an, tut nicht weh, außer man schneidet sich das halbe Bein ab. Das Thema Rasierschaum ist eine eigene Abhandlung wert. Hier muss man, sorry Frau, entscheiden zwischen mild und plegend, rechts oder linksdrehende haarwuchskulturen, mit oder ohne Geschmack und und und haben möchte. Im Eigenversuch werde ich nun auch noch mal diese Enthaarungscreme ausprobieren. Ich muß mich nur trauen…und überlegen ob ich die ganzen Salze und Thioglycolsäuren und CetylPalmitate an meine Haut lassen will. 

Fazit: wenig AUA – wenig Effekt    viel AUA – viel Effekt      oder: Was nicht weh tut, bringt nichts!

WARUM tun wir das eigentlich?? oder ganz einfach WARUM hat uns der liebe Gott nicht einfach ohne Haare erschaffen? Wäre  ja bis jetzt nicht aufgefallen, dass wir keine hätten! Na gut, eine ganze Industrie, die ich schon seit Jahren erfolgreich beglücke, gäbe es gar nicht.

Die einfachste Antwort gab mein GG : “ Der liebe Gott wird wohl haarige Damen gemocht haben!“ Was soll ich dazu noch sagen??


Wenn Nichttwitterer twittern

Juli 21, 2009

Hallo ihr Lieben,

diese Mail bekam ich heute Morgen, und ich finde, diese Mail ist es wert gelesen zu werden:

“ Liebe Cousine Twine,

möchte dir ja manchmal gerne zurücktwittern, weiß aber nicht wie das geht, daher auf diesem Weg.

5.50 Uhr:  durch irgendetwas aus dem Tiefschlaf aufgeschreckt, auf den Wecker geschaut, SCHEI…

Urlaub um, 1. Arbeitstag, auf die Seite gerollt, ignoriert.

6.15 Uhr oder twelf Hours ago: deutsche Disziplin zurückgekehrt, vorsichtig ins Bad bewegt, kaltes Wasser

ins Gesicht, Spiegel ignoriert.

6.45 Uhr erste Tasse Kaffee getrunken, Blick in Zeitung, GG verabschiedet.

7.15 Uhr Haus verlassen

7.30 Uhr Hurra, Code funktioniert noch am Personaleingang.

7.45 Uhr Computer hochgefahren, Terminmappe ausgeräumt.

8.00 Uhr Bankgeheimnis

9.00 Uhr Bankgeheimnis

10.00 Uhr Bankgeheimnis

11.00 Uhr Toilette aufgesucht

11.15 Bankgeheimnis

12.00 Bankgeheimnis

12.30 mit Gabi ins Lidl gefahren und Spültabs, Haribos und Kekse gekauft.

13.00 Brot, Melone u. Kekse verzehrt.

13.30  – um es kuzr zu machen bis ca. 17.45 dasselbige  Geheimnis wie am Vormittag

liest du eigentlich noch oder bist du schon eingeschlafen. Du siehst, mein Leben ist ja so laaaaangweilig.

Alles was interessant ist darf ich nicht erzählen und alles was ich erzählen darf ist recht unspektakulär.

Obwohl das Wort twitter ja an sich schon recht interessant ist. Konnte damit zunächst ja gar nichts anfangen.

Könnte ja so eine Wortverwandtschaft sein wie Singer oder Swinger, Zwitter oder Twitter.

Da kann in OWB schon mal die Bemerkung fallen: da gehst du nicht hin spielen, die twittern.

Twittert dein GG eigentlich auch??

Wahrscheinlich eher nicht, da sein Leben bis 7.45 so aussieht wie meins und ab so 8.Uhr dann

nur noch ARTZGEHEIMNIS; ARZTGEHEIMNIS steht.

Aber du als beneidenswerter Minijobber, Hausfrau, Twitter, Blogger, Fotograph, Konditor, Arztfrau, Mutter,

Saarlandbotschafter, Reisender, Internetfreak, Secondlifebeauftragte, Familienmanager, Gartenarchitekt,

Synchronbackende etc. etc. du erlebst jeden Tag neues.

Und deswegen werde ich jetzt nicht mehr weiter schreiben und dich nicht länger langweilen.

Viele Grüße“

 

Danke liebe M. du bringst mich immer wieder zum Lachen :-)


Rosenkrieg mal anders!

Juli 20, 2009

Halli hallo,

an alle Leserinnen, jetzt mal ehrlich: wann habt ihr von eurem Gatten, Lebensabschnittsgefährten oder Freund das letzte mal außer der Reihe einen Strauß Blumen bekommen? Hmmmm…..eine Minute Bedenkzeit, nur eine Antwort ist möglich! Ha!! ich wußte es. Es geht euch bestimmt so wie mir, ich kann mich genau daran erinnern..das war…moment….gleich fällt es mir wieder ein…genau! nein doch nicht.Punktum, schon ne Zeit her. Also überlegte ich mir eine Strategie, wie ich jetzt zu einem Blumenstrauß außer der Reihe komme. Ich startete einen Aufruf freitags um 16.00 Uhr bei Twitter (ja nebenbei, oder schon hauptberuflich Twittere ich auch noch ;-)   daß die Männer heute mal einen Blumenstrauß mit nach Hause bringen sollten.Es brachte vielleicht anderen Frauen was, nur mir nicht, da mein GG nicht meine Tweets bei Twitter liest. Mist! Na gut, da mußte schwereres Geschütz ran. Also stellte ich im Wohnbereich lauter mit Wasser gefüllte Vasen auf, aber ohne Blumen! Dachte vielleicht kommt ne Nachfrage. Leider musste ich feststellen, dass außer Pantoffeltierchen sich nichts in den Vasen tat :-( . Also gab ich mich nach zwei Wochen geschlagen und kaufte mir selbst beim NettoMarkt zwei Päckchen Blumen namens Hausfrauenglück und stopfte sie liebevoll in eine Vase. Stellte diese auf einen netten Platz…und siehe da..es viel sofort auf, daß dort frische Blumen standen. Mein GG sagte: „Oh, du hast dir Blumen gekauft“ , schön,“ja, wenn ich wüßte, wo es hier Blumen gibt, würde ich dir ja welche mitbringen!“ WAS soll man dazu sagen!! Ich habe ihm jetzt per Internet 10 mögliche Blumengeschäfte im Umkreis von 10 km im Internet rausgesucht ;-)


Slush – ein Geruchserlebnisladen

Juli 3, 2009

Gestern war ich zum ersten mal in Karlsruhe bummeln. Ic h wusste aus Prospekten, dass es dort ein Laden der Seifenerlebnisfirma Slush gibt. Die kenne ich, seit ich bei meiner lieben Freundin June in Düsseldorf war. „Echt netter Laden“ dachte ich mir damals „und die Leute sind so freundlich“. Also ich gestern bei 31 Grad Celsius den SlushLaden in Karlsruhe suchen. Eigentlich brauch man dafür kein Navigationsgerät und auch keine Straßenkarte, man geht einfach nur seiner Nase nach! Und keine Angst, man kommt nicht bei Douglas, Vexxy oder sonst einer Parfümerie raus. Slush riecht gaaaaaaaaaanz anders. Wie? Das muss man selbst erleben.

Also der Laden war schnell gefunden Er war genauso wie in Düsseldorf, vlt ein bisschen kleiner. Ich also rein. Mein erster Gedanke: „ Wie können die Mädels bei diesem Duft (Duft?? Gestank?? Anschlag auf sämtliche Geruchsnerven) 8 Stunden täglich arbeiten? Und schon kam die erste „Slushberaterin“ auf mich zu. „Hey du (sie sagt einfach du zu mir) kennst du schon unseren Laden?, Kennst du schon Slush?“ Ja kenne ich aus Düsseldorf“ war meine knappe Antwort. „Wenn ich dir helfen kann, dann ruf mich einfach…..“ zwitscherte sie echt bisschen hyperaktiv zu mir und verschwand. Anstatt, dass ich mich um die Badekugeln , sorry Badekometen, interessierte wunderte ich mich nur über die angestrengte Freundlichkeit und Happytuerei, als würde es riesenspaß machen hier zu arbeiten.

Ich kam zu folgendem Ergebnisl:

Die Slushberaterin bekommt jeden Morgen eine bestimmte Dosis Irgendwas in den Frühstückkaffee

Die Slushberaterin ist von der ständigen Konzentration der verschiedenen Düften so benebelt, dass sie gar nicht anders können, als hyperfreundlich und cool zu sein

Man kann nur Slushberaterin werden, wenn man an der Krankheit der „Geruchslosigkeiti leidet.

Nachdem mich dann die zweite junge Dame in den Fängen hatte, verabschiedete ich mich freundlich und ging zu der Parfümerie Douglas, w o ich auf die erste männliche Parfümerieverkäuferin traf.

Die Massagedingensbumens  oder wie man die Dinger auch nennen mag, werde ich mir das nächste mal bei Slush genauer anschauen


Wenn Mutter auf Reisen geht…

Juni 6, 2009

Früher war alles ganz anders! Früher als Ramazottine noch keine Kinder hatte war alles einfacher!

Zum Beispiel das Thema Reisen. Früher hätte man einfach ein Zugticket im Internet gebucht, hätte seinen Koffer gepackt und wäre zum Bahnhof. Natürlich vorher noch seinem GG einen Abschiedskuss nicht vergessen. Also kurz gesagt: „keine große Vorbereitungen und Planungen.“

Aaaaber!

Früher hatten wir noch kein Internet geschweige das Geld und Zeit dazu einfach zu sagen; „ Ich fahr zu meiner Freundin nach Düsseldorf“ (damals hatte ich meine Freundin in Düsseldorf noch gar nicht)

Heute habe ich die Zeit, das Geld und die Freundin..aber eine Menge an Vorbereitungen und Planungen.

a)      Kinder bei Oma und Opa zum Urlaub einbuchen , Koffer schon vorher dort deponieren, weil mit zwei Kindern und 3 Koffer Zugfahren (3 mal umsteigen) ist nicht wirklich lustig.

b)      Koffer schon eine Woche vorher packen und schon wissen, welches Wetter in dieser Zeit ist.

c)       Göttinengatten vorrauschauend versorgen, damit man (frau) überhaupt fortfahren darf

d)      Das Schwierigste überhaupt, eigener Koffer packen (gegenüber früher sind Akkuladegeräte, Glätteisen für glatte Haare, Lockenstab für Lockenfrisur entsprechend die Pampe für die Haare (Glättungsgel oder Lockengel), Rasierer, Epilierer unentbehrlich. Tagescreme, Nachtcreme , Mitternachtscreme… Aspirin….

e)      Anreise zu den Omas und Opas , Kinder verteilen

f)       Endlich im Zug nach Düsseldorf sitzen!!

 

Und dort mit 7 Fastrentner, die einen gemeinsamen Ausflug nach Trier machen….sehr interessant!


Abschiedskonzert von Simply Red

Mai 31, 2009

Hallo ihr Lieben,

alles hat ein Ende, auch die Band Simply Red hat nun ihr Ende. Mick Hucknall hat beschlossen nach 25 Jahren eigene Musikwege zu gehen und macht 2009 eine grosse Abschiedskonzertreise. Ramazottines GG (Göttinengatte) ist schon seit ich ihn kenne, und das ist schon ziemlich lang, Fan von Simply Red. Und wie es immer so ist, ich jetzt auch :-) Wir nennen 17 Alben unser eigen, nicht mitgezählt LiveDVD und besuchte Konzerte im In-und Ausland. (Ausland war eines im benachbarten Frankreich, hhihihi) Eigentlich war es unser Traum voriges Jahr auf das Open Air Konzert auf Zypern, leider kam uns der Umzug nach BadenWürttemberg in die Quere. Kurz gesagt:“Wir sind Fans!“

Gestern am 30. Mai fand nun das letzte Konzert in unserer Nähe, und zwar in München statt. Ramazottines Nichte (Ramazottina) kam zum Babysitten (na ja oder wie heißt das, wenn man zwei Buben von 8 und 11 ein Wochenende beaufsichtigt?)

Also naaachdem wir im Hirschgarten (Biergarten) 1 Liter Weißbier, auf dem Stachus Kaffee getrunken und in Münchens Innenstadt flaniert en, fuhren wir mit der UBahn in Richtung Olympiastadion (übrigens wie einige andere Fans auch). Die Olympiahalle erwies sich etwas größer, als die örtliche Sporthalle ;-) . Mit ca. 11.000 (in Worten: ELFTAUSEND) Fans warteten wir auf den Start. Pünktlich um 20.00 Uhr ging es los mit Willy K. Einen Hawaiianer oder Honululuaner oder Hallihalloaner (keine Ahnung), der mit seiner Eukolele und einer Gittare eine Mischung aus Gesang und viel Spass uns schon die Tränen in die Augen getrieben hat. Um kurz nach neun kam Mick Hucknall mit seiner Band auf die Bühne….Gänsehaut! Einziges Manko, war, dass wir alle Sitzplätze hatten und das für ein Konzert eher nicht so passt. Die erste halbe Stunde war selbst unser guter, alter Mick auch nicht so bei der Sache. Etwas dröge absolvierte er die romantische Ecke seiner 25 Jahre Bandgeschichte ab…aber dann…. dann auf einmal wie von einer Biene gestochen explodierte der Mop und der Saal und selbst Mick fing es an Spaß zu machen. Es wurde einfach genial. Leider war alles wie immer viel zu schnell zu Ende. Und beim letzten Lied „If You Don’t Know Me By Now“ wurde es uns allen ganz warm ums Herz!

Der Gedanke daß das das letzte livegesungene Lied war, was wir von Simply Red hören würden machte uns alle 10.000 Fans ganz melancholisch. *heul*