September 13, 2009
Halli hallo
Nun wohne ich nun schon ein Jahr lang nicht mehr im Saarland. Irgendwie verflog das vergangenge Jahr letztendlich doch.
Aber jetzt zu Twitter.
Seit einiger Zeit bin ich vom Twittervirus befallen – tja – bin wohl für solche Sachen sehr leicht ansteckbar. Viele Leute aus meinem früheren Umfeld kennen Twitter gar nicht, oder es kommt der typische Satz: „Ich will doch gar nicht wissen, dass eine mir fremde Person gerade Kaffee kocht und Zeitung liest.“ Und genau so eine Person bin ICH! Und ich finde es gut so
und warum? ganz einfach. Ich mache nämlich gerade die Twittertherapie!!
Früher im meinem saarländischen Kleinortleben machte ich morgens das Fenster auf und konnte schon mein erstes „Hallo“ und “ Gudde Morje“ los werden (natürlich mit einem kleinen Schwätzje verbunden). Hier? meine Nachbarinnen, beide wirklich sehr nett , sehe ich recht wenig (sie mich aber auch).Früher, wenn ich durch unser Ort gelaufen bin, kannte ich fast jeden hinter und vor den Geschäftstheken und in den vorbeifahrenden Autos. Hier? – nicht wirklich. Mittwochs ging es immer mit der Schwägerin zu meiner Mama zum Mittagessen. (Meistens sind wir dann doch bis zum Kaffee geblieben) . Hier? … Kurzum, mein soziales Umfeld und meine Kontakte waren aufgrund des Umzugs von einem auf den anderen Tag – weg! Folgedessen waren auch meine Anzahl ausgesprochener Buchstaben pro Tag auf ein Minimum dezimiert. Und wer MICH kennt….:-) , deswegen habe ich mit der Twittertherapie begonnen.
Morgens bekommt die Welt ein guten Morgen getwittert, und mir ist es egal , ob es einer, hundert oder keiner liest. Genauso bekommt das Twitterversum erzählt, was ich gerade tue, denke, was mich ärgert, freut oder beschäftigt. Ich sende Fragen an meine Verfolger und bekomme nette Tweets zurück. Im Gegenzug verfolge ich Twitterer, die ich mir aussuche und interessant finde. Twitter ist für mich eine Art virtuelle Plaudereiersatz.
Der nächste Einwand wäre wohl, dass ich dadurch hier noch mehr vereinsamen würde, aber hier kann ich dagegen halten. Ich war schon in Stuttgart auf dem GirlsGeekDinner und gehe demnächst auf ein Onliner Treffen nach Pforzheim. Eine Twitterin aus dem Dorf nimmt mich sogar mit. Twitter hilft mir meine aufgestaute Buchstabenflut loszuwerden und ich lerne tatsächlich Einwohner dieses Bundeslandes kennen.
Nebenwirkungen der Twittertherapie sind mir zur Zeit nicht bekannt und ich frage ständig meinen Arzt und Apotheker
Wer mir folgen will: www.twitter.com/yohtine
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Verfasst von ramazottine
November 16, 2008
Hallo ihr Lieben,
ich möchte mich gerne bei euch entschuldigen. Ich habe euch sträflich vernachlässigt.
Ich bekenne, aber auch hier schleicht sich irgendwie der Alltag ein. Es gibt nicht viel Neues
Oder doch! Unser neues Esszimmer ist da! Wisst ihr eigentlich was eine „Kollegenauslieferung“ ist? Nein es nicht die Art Bestrafung, die man sich für manch einen Arbeitskollegen wünscht oder gar die Auslieferung des Chefs an ein Bootcamp oder ähnliches. Kollegenauslieferung macht man dann, wenn man als Saarländer im Zweibrücker Möbel Martin ein komplettes Esszimmer eine Garderobe mit Schuhschrank und dann noch einen Spiegel bestellt, das man dann gerne in Baden Württemberg aufgestellt haben will! Verstanden?? Wir haben also unsere Möbel bei einem Wochenendbesuch im Saarland bzw. in der Pfalz bestellt und wollten es nach BaWü ausgeliefert haben. Dass das geht, wußten wir von den Kinderzimmern und da gab es KEINE Probleme. Soviel zur Kollegenauslieferung.
Am 4. November war es nun soweit. Als die zwei Männer der Auslieferungsfirma Mann Mobilia bei mir klingelten, waren die eeeetwas verwirrt. Die beiden wußten erst einmal gar nicht, warum sie jetzt Möbel im Wagen haben, die nicht von Mann Mobilia, sondern von Möbel Martin waren!
Was ist das und wie geht das? Na ja, sie brachten die Sachen rein und wollen gleich wieder verschwinden. ?? Und der Aufbau? „Das steht nicht auf dem Zettel!“ hieß es. Das gibt es doch nicht! Ich kann kein Esszimmer aufbauen, geschweige denn eine Garderobe mit Schuhschrank. Na ja, nach vielem hin und her haben sie nun unser Prachtstück aufgebaut. Und ?? Na seht es euch doch selbst an…….

sorry, die Vorhänge fehlen immer noch!
Das Foto ist übrigens ein Kunstwerk von mir!! Und man beachte das „Galleriesystem“!!
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Verfasst von ramazottine
Juli 28, 2008
Halli Hallo
Ja jetzt ist Schluss mit lustig! Jetzt beginnt der Ernst des Lebens! Das letzte Urlaubsteil ist gewaschen, gebügelt und liegt wieder brav im Schrank. Aus diesem Grund beende ich meine kleinen Urlaubsgeschichten und komme wieder zum eigentlichen Sinn dieses Bloges zurück, dem Umzug vom Saarland nach Baden-Württemberg.
Diese Woche ist es soweit! Am Donnerstag werde ich nach 38 Jahren Hausbesitzerin!!! Also, eher Halbhausbesitzerin mein GG bekommt die andere Hälfte des Hauses. Hm… ich stelle mir gerade vor welche Hälfte des Hauses mir gehört, wenn ich es einfach in der Mitte durchschneiden würde. Die Seite mit der Küche, Esszimmer, ein halbes Wohnzimmer und zwei Kinderzimmer? Oder doch lieber die andere Hälfte mit Abstellraum, Treppe, halbes Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer? Egal! Ich will die Hälfte mit dem Computer und dem Telefonanschluß!!!!
Ich habe unser Haus zum letzten Mal im April gesehen und da war es noch bewohnt. Am Donnerstag werde ich wohl gut durchschnaufen müssen, wenn ich das Haus noch einmal betrete und es total ausgeräumt vorfinde. Mannoman, bin ich gespannt! …..Ich glaube ich trinke heute abend mal ein Bier!
Was bestimmt wieder eine Geschichte wert sein wird ist auch schon vorprogrammiert. Am Donnerstag nach der Hausübergabe, keine Ahnung was man da macht, wird der Malermeister kommen, besser gesagt Malermeisterin. Wir werden an dem Nachmittag die Farben aussuchen für jedes Zimmer! Hm…. lass mich mal rechnen. …….boa ich glaube an die 15 Zimmer, mit Flur und so…das wird lustig, denn wir haben keinen blassen Schimmer…!!
Da werden wir mal sehen wer von uns nun Farbenblind ist
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Verfasst von ramazottine
Juni 17, 2008
Halli hallo,
gerade beim Schrankauswischen ist mir der erste Artikel für meinen Umzugsblog eingefallen: ZAHLEN!
Was haben Zahlen nun mit einem Umzug zu tun? Die ersten Beispiele werden nun folgen:
Der Umzug ist für den 26 und 27. 08.2008 geplant, bis dorthin sind es genau noch 70 Tage oder 1680 Stunden oder 100800 Sekunden!
Von Strasse alte Heimat zur Strasse neue Heimat sind es genau 177 km, 177.000 m, 17.700.000 cm oder entsprechend 177.000.000 mm !
Schon gepackte Kisten (Kistometer): 23
noch zu packende Kisten: bis jetzt eine Dunkelziffer
gefundene Gegenstände, die schon länger als ein Jahr vermisst wurden : 2
Belastung meiner Nerven (Nervometer): weniger als 10%
verlorene oder zugenommene Kilos (Kilometer): 0
Bekannte und Verwandte alte Heimat: 327
Bekannte und Verwandte neue Heimat: 2
Das war `s mal mit Zahlen
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Verfasst von ramazottine