Umzugsübung

Halli Hallo

Eigentlich wollte ich ja euch aus dem Urlaub „live“ berichten. Leider ging das nicht so weil

1.) die PC im Hotel ständig von den jungen Leuten und anderen Hausfrauen belagert waren

2.) ich zwar meinen Blog lesen, aber nicht bearbeiten konnte

3.) ich gar keine Zeit hatte, weil ich ja mich für das Dauerliegenliegen angemeldet hatte

Wer kennt das nicht. Die ganze Familie kommt nachts um halb zwei im Hotel an, wohlbemerkt bei immernoch 28 Grad und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 120 Prozent! Nach dem ersten AHHH und OHHH und ausfüllen der Hotelpapiere bekommt man die Zimmerschlüssel, danach geht man aufs Zimmer…..

Nicht so bei Ramazottines, weil wir das Hotel bereits kannten, stürmten wir gleich an die „Wunderbar“ denn die hat 24h offen und bestellten uns gleich 4 frischgezapfte Bier, die Kinder bekamen Cola, danach rannten wir noch schnell am „Mitternachstsnackbuffet“ vorbei, schauten uns noch den Abspann des „OpenAir Films“ an.  Leider war die heutige „ShowTime“ schon gelaufen, aber die Disco hatte noch offen…. Erst dann schlichen wir zur Rezeption, füllten unsere Papiere aus und ließen uns unser neues Zuhause für zwei Wochen zeigen. Müde und erledigt von der langen Reise, vielen wir alle vier in einen mumienähnlichen Tiefschlaf.

Am nächsten Morgen schoben wir unsere Schlafzimmervorhänge auf und wurden von einer schönen, scheinenden Sonne geweckt und schauten auf das vorunsauftuende, hellblaue Meer. Meer! Meer! Ich sagte Meer! nicht Aktivity Pool!!!! Wir hatten Meerblick gebucht und nicht AktivityPoolBlick! mit entsprechender Geräuschkulisse. Animateure (wirklich nettaussehende, dazu später mehr) die in einem freundlich, bestimmten Ton immer Waaaaaaaaaaaserboall, Waaaaaaasergymnastik, Poooooooolspiele etc. auf deutsch, englisch, französich und anscheindend russisch trällerten.

Wir standen vor unserer ersten wirklichen Entscheidung dieses Urlaubes. Bleiben oder Umziehen! In unserem gesamten Urlaubsleben hatten wir sowas noch nie gemacht. Ein Zimmer für nicht schön zu erklären und uns allen Mut zusammenzunehmen um an die Rezeption zu gehen um sich zu Beschweren! Oh Gott!! Wie macht man den sowas? Wir dachten uns: „Andere (hallo liebe Schwägerin 😉 ) machen das ständig! Und außerdem könnten wir schon einmal das „Umziehen“ üben.“

Wie gut das ich die Entzugskisten dabei hatte!!!

Also, wir bekamen unser Zimmer mit Meerblick, das auch etwas größer war, als das Andere. Ich packte alles wieder in meine kleinen Kisten und schleppte sie über die Feuertreppe quer über die Gänge in das neue Zimmer. Währenddessen hatte mein GG schon das Zimmer komplett renoviert! Einziger Nachteil an der Sache war, dass die Hotelleitung mich bei dieser Aktion als Zimmermädchen vertauschte und mir einen Putzwagen und eine Zimmermädchengarderobe verpassten. Meinen Mann traf ich mit Strohhut und grünem Overall mit dem Aufdruck „Greenkeeper“ und einem Rasenmäher im Hotelpark wieder. Und die Kinder? Die Kinder saßen vergnügt an der Poolbar und ließen sich eine Cola nach der Anderen bringen.

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