Ein Tag am Strand Teil 2 – Wasserspott statt Wassersport!!

Halli Hallo

Habt ihr gewusst, dass 90 % aller Frauen nicht gerne Wasserbanane fahren? Die Gründe sind ganz einfach: Erstens haben sie Angst nicht galant genug auf die Wasserbanane am Strand aufzusteigen und zweitens, falls sie mal im Meer runtergeworfen werden erst recht nicht mehr drauf kommen. Ich gehöre zu diesen 90%!

Ich  h a s s e  Wasserbananefahren! Aber was blieb mir übrig, da meine Kinder noch nicht alleine mitfahren durften. Ihr müsst wissen, dass das bei uns im Urlaub inklusive war. Man konnte Bananefahren bis zum erbrechen.

Es war wieder so ein berühmter Tag, als ich mich mal wieder breit schlagen ließ um mit der ganzen Familie Wasserbanane zu fahren. Ich wartete bis das Gerät nahe genug am Strand war, um ohne  Anstrengungen aufzusteigen. Geklappt! Ich saß in der Mitte, alles passte und wir gaben dem Motorbootfahrer ein Zeichen zum losfahren. Super! „So schlecht ist das gar nicht, wenn man mal drauf saß.“ dachte ich mir. Dann machte der Bootfahrer halt und gab Zeichen, dass ich aus irgendwelchen Gründen den Platz ganz hinten einnehmen und mein Sohn in die Mitte sollte. Mitten auf dem Meer mussten wir umsteigen. Das war bestimmt schon ein Foto wert. 

Danach ging es zackig weiter, mit mir als Letzte. Normalerweise ging die Fahrt etwas hinaus aufs Meer und danach kommt eine kleine Wendung und dann geht es zurück an den Strand. Heute war nur die Wendung etwas geschwinder und schwups hatte ich keinen Halt mehr, konnte weder mich festhalten, geschweige noch was rufen. Platsch! Ich tauchte ab in die Tiefen des tunesischen Meeres. ….und? …und keiner merkte es. Ich hing wie ein Schwimmer an der Angel im Meer mit meiner Schwimmweste und keiner vermisste mich auf der von mir wegraßenden Wasserbanane.  Die hatten es echt nicht gemerkt! Oder vielleicht doch?

Ich sah mich schon als Haifutter oder von alten tunesischen Fischern aufgegriffen und ins Harem gesteckt….! Irgendwann scheint ihnen doch aufgefallen zu sein, dass das vorher kreischende und johlende Wesen plötzlich verstummt oder gar nicht mehr an Bord war. Schließlich drehte das Motorboot und sammelte mich ein. Diese Aktion war dann noch die Krönung des Ganzen. Da ich vorher zur Massage war und am ganzen Körper mit Babyöl eingeölt war, hievten die Männer mich wieder auf die Banane, leider verkehrt herum! Dies war mir aber so was von egal, Hauptsache wieder zurück am Strand.

Ich hänge nun bestimmt als „dümmste Touristin“ an der Pinnwand der Wassersportstation und bin wöchentlich bei „Ups“ die Pannenshow zu sehen.

 Natürlich kein Bild von mir!!!

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