Das Haarentfernungsdrama

Hallo halli,

dieser Blogeintrag ist für Frauen gedacht. Männer dürfen ihn nur lesen, wenn sie von Frauen eingeladen werden (neuester Trend).

Also liebes weibliche Volk: Schon einmal die ganzen Stunden und Geld zusammen gezählt die wir für die Entfernung von überschüssigen, nichtzugebrauchende Haare verwenden? Nein? Aber ich! und ich finde, dass ist mal einen Blogeintrag wert.

Wer Ramazottine kennt, weiß auch, dass sie bei der Haarverteilung vom lieben Gott, zweimal hier gerufen hat. Ich weiß auch, dass es welche gibt die dreimal hier gerufen haben. Ich will ja nicht meckern….. Aber die Dinger nerven nun mal an Stellen, wo sie nicht hingehören z.B. in der Nase (eher ein Männerproblem) oder an den Ohren (auch Männerproblem). Also meine Problemstellen sind: Beine, Achseln, Oberlippe und die berühmt, berüchtigte Bikinizone. Die Haare auf dem Kopf bekommt Frau ja dank eines Friseurs eigentlich mehr oder weniger gut in den Griff.

Ich muß jetzt an dieser Stelle gestehen, dass ich im Winter dem „Vogelspinnenlook“ an den Beinen zeitweise verfalle (sieht ja eh keiner). Aber  im Sommer, geht es ja nicht.

Deshalb habe ich im Frühjahr mit der „permanenten Haarentfernung“ an den Achseln und der berühmt, berüchtigten Zone begonnen. Fazit, es funktioniert, dauert über ein Jahr und ist schweinteteuer und tut weh. Die Oberlippe wird mit Heisswachs bearbeitet; effektiv, günstig , tut weh. Seit neuestem bin ich stolze Besitzerin eines Epiliergerätes, das auch unter Wasser funktioniert, teuer, effektiv und es tut weh. Weiterin habe ich Epilierscheuerscheiben, eine Art Schmirgelpapier, tut nicht weh, bringt aber auch nichts außer einen guten Peelingeffekt. Natürlich habe ich auch stinknormale Einmalrasierer mit Doppelklinge und Gleitstreifen (wofür man die braucht, weiß ich nicht) günstig, Effekt hält nich lange an, tut nicht weh, außer man schneidet sich das halbe Bein ab. Das Thema Rasierschaum ist eine eigene Abhandlung wert. Hier muss man, sorry Frau, entscheiden zwischen mild und plegend, rechts oder linksdrehende haarwuchskulturen, mit oder ohne Geschmack und und und haben möchte. Im Eigenversuch werde ich nun auch noch mal diese Enthaarungscreme ausprobieren. Ich muß mich nur trauen…und überlegen ob ich die ganzen Salze und Thioglycolsäuren und CetylPalmitate an meine Haut lassen will. 

Fazit: wenig AUA – wenig Effekt    viel AUA – viel Effekt      oder: Was nicht weh tut, bringt nichts!

WARUM tun wir das eigentlich?? oder ganz einfach WARUM hat uns der liebe Gott nicht einfach ohne Haare erschaffen? Wäre  ja bis jetzt nicht aufgefallen, dass wir keine hätten! Na gut, eine ganze Industrie, die ich schon seit Jahren erfolgreich beglücke, gäbe es gar nicht.

Die einfachste Antwort gab mein GG : “ Der liebe Gott wird wohl haarige Damen gemocht haben!“ Was soll ich dazu noch sagen??

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