Warum ich twittere oder die Twittertherapie

Halli hallo

Nun wohne ich nun schon ein Jahr lang nicht mehr im Saarland. Irgendwie verflog das vergangenge Jahr letztendlich doch. 

Aber jetzt zu Twitter.

 Seit einiger Zeit bin ich vom Twittervirus befallen – tja – bin wohl für solche Sachen sehr leicht ansteckbar. Viele Leute aus meinem früheren Umfeld kennen Twitter gar nicht, oder es kommt der typische Satz: „Ich will doch gar nicht wissen, dass eine mir fremde Person gerade Kaffee kocht und Zeitung liest.“  Und genau so eine Person bin ICH! Und ich finde es gut so 🙂 und warum? ganz einfach. Ich mache nämlich gerade die Twittertherapie!!

Früher im meinem saarländischen Kleinortleben machte ich morgens das Fenster auf und konnte schon mein erstes „Hallo“ und “ Gudde Morje“ los werden (natürlich mit einem kleinen Schwätzje verbunden). Hier? meine Nachbarinnen, beide wirklich sehr nett , sehe ich recht wenig (sie mich aber auch).Früher, wenn ich durch unser Ort gelaufen bin, kannte ich fast jeden hinter und vor den Geschäftstheken und in den vorbeifahrenden Autos.  Hier?  – nicht wirklich. Mittwochs ging es immer mit der Schwägerin zu meiner Mama zum Mittagessen. (Meistens sind wir dann doch bis zum Kaffee geblieben) . Hier? … Kurzum, mein soziales Umfeld und meine Kontakte waren aufgrund des Umzugs von einem auf den anderen Tag – weg! Folgedessen waren auch meine Anzahl ausgesprochener Buchstaben pro Tag auf ein Minimum dezimiert. Und wer MICH kennt….:-)  , deswegen habe ich mit der Twittertherapie begonnen.

Morgens bekommt die Welt ein guten Morgen getwittert, und mir ist es egal , ob es einer, hundert oder keiner liest. Genauso bekommt das Twitterversum erzählt, was ich gerade tue, denke, was mich ärgert, freut oder beschäftigt. Ich sende Fragen an meine Verfolger und bekomme nette Tweets zurück. Im Gegenzug verfolge ich Twitterer, die ich mir aussuche und interessant finde. Twitter ist für mich eine Art virtuelle Plaudereiersatz.

Der nächste Einwand wäre wohl,  dass ich dadurch  hier noch mehr vereinsamen würde, aber hier kann ich dagegen halten. Ich war schon in Stuttgart auf dem GirlsGeekDinner und gehe demnächst auf ein Onliner Treffen nach Pforzheim. Eine Twitterin aus dem Dorf nimmt mich sogar mit. Twitter hilft mir meine aufgestaute Buchstabenflut loszuwerden und ich lerne tatsächlich Einwohner dieses Bundeslandes kennen.

Nebenwirkungen der Twittertherapie sind mir zur Zeit nicht bekannt und ich frage ständig meinen Arzt und Apotheker 🙂

2679daf1a87dfdecWer mir folgen will: http://www.twitter.com/yohtine

Advertisements

3 Gedanken zu „Warum ich twittere oder die Twittertherapie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: