Heute alles über Barcodeaufkleber – Raucher finden schneller Kontakt und Meditativer Tanz ist besser als sein Ruf

Tag 3 meiner Reha begann mit einem starken Kaffee. Hier gibt es nur Pott nichts Kännchen! In dem selbigen Pott ist auch kein Platz mehr für einen Tropfen Milch. Für mich als Milchkaffeetrinker blanker Horror. Mal sehen, vlt will ja jemand mit mir den Kaffee teilen, halbe Tassen gibt es nicht. Gestärkt mit dem Heartmaker wackelte ich zum EKG, es war ja noch recht früh am Morgen. Ob der doch recht starke Kaffee Auswirkungen auf den Rhythmus hatte, werden wir ja sehen.

Es ist auch lustig zu beobachten, wie wir Patienten uns zusammenrotten und Rudel bilden. Die ersten, die Kontakt bekommen sind die Raucher untereinander, danach gesellen sich die Kaffeetrinker dazu. Dann gibt es noch welche, die man gar nicht bemerkt. Ich bin ein Mischtyp ein scheuer Kaffeetrinker, der zuerst mal die Lage sondiert und sich dann einfach einem passenden Rudel anschließt. Mein Wunschrudel trifft sich heute um 15.00 Uhr, um mit dem Moorexpress in die Stadt zu fahren. Ich werde berichten….

Jetzt zu den Barcodeaufklebern. Zusätzlich zu den verordneten Therapien soll oder darf man auch die sogenannten „freiwilligen Leistungen“ in Anspruch nehmen. Dazu zählen Schwimmen und Ergometertraining (Fahrrad). In den jeweiligen Räumen liegen Listen aus. Dort klebt man dann die Barcodeaufkleber ein, die man tausendfach in seinem Therapieordner hat. Mal unter uns: Die haben so viele Aufkleber in meinen Plan reingepackt, die reichen für mich bis zu Ostern. Ich habe bis jetzt beobachtet, dass Männer die Aufkleber schon VOR dem Training aufkleben! Wir Frauen hingegen machen zuerst das Training und kleben dann erst! Wer die meisten Aufkleber nachweisen kann hat gewonnen! Nur was, das wissen wir noch nicht 😉

Über das Meditative Tanzen gibt es gar nicht so viel zu berichten. Es hört sich wirklich viel schlimmer an, als es ist ;-). Wir stellen uns in einen großen Kreis und wackeln ein bisschen nach rechts und wackeln ein bisschen nach links, laufen in die Mitte und wieder zurück, drehen und wenden uns ein bisschen Das alles mit einer meditativen Musik. Späßle gemacht! Wir wackeln nicht, wir laufen schon! Und sich die Schrittfolge zu merken ist bei dieser Musik (weil man manchmal mit den Gedanken abtriftet) gar nicht soooo einfach, da läuft man schon mal gegen seinen Partner.

Heute Mittag ging es nun mit dem Moorexpress nach Bad Aibling mit einem Rudel Frauen jeglichen Alters und Lebhaftigkeit.Und die schlimmsten waren nicht die Jungen 😉  Der arme Busfahrer!

Heute habe ich mich nicht in der Klinik verlaufen!

Sodele das reicht mal wieder für heute, ich will ja auch morgen was schreiben. Ich fahre mit dem örtlichen Busunternehmen (das sich hier eine goldene Nase verdient)  nach Rattenberg und Kufstein am schönen Inn!

Meine Kammer Wendelstein Ein Blick auf den Wilden Kaiser Dachterrasse mit Blick auf den Wendelstein

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